In 🩷 with Latent Space?
Am Tech Dive am AI Encounter der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste ging es diese Woche um Machine Learning, Neuronale Netze und … den Latent Space!
Ich weiss, dass es dieser famöse Latent Space ist, der mich persönlich in der Bildgenerierung fasziniert. Der Latent Space ist wie ein Zwischenraum der Generativen KI – ein Ort, an dem Milliarden von Bildfragmenten zu Themen und Stimmungen schlummern – in Clustern, aber noch ungeformt und voller Möglichkeiten.
Diejenige, die es schafft, durch einen geschickten Prompt an diese unbekannten «Adressen» im Latent Space zu gelangen und die Cluster geschickt kombiniert, der stehen die Möglichkeiten neuer Bildwelten in ihrer vollen Blüte zur Verfügung. Diejenige sucht nicht nach dem Bekannten – sondern nach dem, was erst durch menschliche Ideen, Kreativität und Bilder im Kopf sichtbar gemacht werden kann.
Ich glaube, das wäre ich 😍. (Und das erklärt auch das kleine Suchtpotenzial, mit dem ich zu kämpfen habe 😉).
Mich fasziniert dieser Zwischenraum – dieses unsichtbare, nicht greifbare Feld, in dem einzelnen Bildfragmente im Verborgenen liegen. Der Latent Space ist für mich kein Daten- sondern ein Möglichkeitsraum. Dort verborgen liegt meine Leidenschaft: Bilder zu erzeugen, die wir sonst nur selten sehen. Keine Abbildung der realen Welt, sondern Explorationen von etwas Ungesehenem.
Ich persönlich unterscheide zwischen dem visuell-experimentellen und der möglichst genauen Nachstellung der Realität bei der Bildgenerierung mit KI.
Daher gehen mir auch die Shitstorms um den Einsatz von KI generierten Bildern im Marketing etwas auf den Keks (Stichwort SBB). Denn die Diskussion sollte tiefgreifender sein, als das, was hier hier auf LinkedIn zum Teil zu lesen ist. Aber dazu mehr beim nächsten Mal, dieses Mal geniessen wir (m)einen explorativen Latent Space. 😇