Synthetische Personas im B2B Marketing - ein Gamechanger!

Wie KI hilft, Kunden besser zu verstehen – und Conversion zu steigern: Kundenzentrierung ist kein neues Konzept. Seit über 60 Jahren sprechen wir darüber – und scheitern im B2B dennoch erstaunlich oft an der konsequenten Umsetzung.

Ein Grund dafür liegt in der Art, wie viele Unternehmen ihre Personas aufbauen: vereinfachte Profile, Annahmen statt Erkenntnisse, einmal erstellt und dann jahrelang nicht mehr hinterfragt. Genau hier eröffnen synthetische Personas auf Basis von Generativer KI neue Möglichkeiten.

Personas, die es nicht gibt – und trotzdem helfen

Monika, Tobias und Andrea existieren nicht.

Und trotzdem unterstützen sie Marketing- und Kommunikationsteams dabei, Kundenbedürfnisse besser zu verstehen, relevantere Inhalte zu entwickeln und am Ende bessere Conversion zu erzielen.

Synthetische Personas sind KI-gestützte Modelle von Zielpersonen, die auf systematischem Deep Research, öffentlichen Studien und realen Datenquellen basieren. Sie sind keine Fantasiefiguren, sondern verdichtete Abbilder realer Entscheidungslogiken.

Drei synthetische Personas aus der Praxis

Monika unterstützt ein Unternehmen dabei zu prüfen, ob geplante Content-Massnahmen im Firmenkunden-Massenmarkt tatsächlich die Probleme adressieren, die Unternehmer:innen dieser Branche im Alltag lösen müssen. Sie hilft, Massnahmen zu hinterfragen, bevor Budget investiert wird.

Tobias begleitet ein Marketingteam entlang eines langen Entscheidungsprozesses. Er hilft zu verstehen, welche Informationen seine Rolle im Buying Center zu welchem Zeitpunkt benötigt, wie Inhalte entlang der Customer Journey angepasst werden sollten und welches Format seinen Präferenzen entspricht.

Andrea ist Leiterin Digitale Transformation und Organisationsentwicklung. Sie unterstützt einen Thought Leader dabei, seine LinkedIn-Inhalte thematisch zu schärfen und an die aktuellen Fragestellungen seiner Zielgruppe anzupassen – ohne generisch oder austauschbar zu wirken.

Warum synthetische Personas besser funktionieren als viele klassische B2B-Personas

Synthetische Personas sind nicht perfekt. Aber sie sind in vielen Fällen deutlich besser als klassische B2B-Personas, die auf Annahmen, internen Diskussionen oder veralteten Workshops basieren.

Ihr Mehrwert liegt vor allem in drei Punkten:

  • Sie zwingen Teams, systematisch über Bedürfnisse, Entscheidungslogiken und Kontexte nachzudenken.

  • Sie lassen sich iterativ weiterentwickeln und an neue Erkenntnisse anpassen.

  • Sie sind direkt nutzbar für Content, Kampagnen, Go-to-Market-Strategien und Positionierungsfragen.

Gerade im B2B, wo Zielgruppen heterogen und Entscheidprozesse komplex sind, schaffen synthetische Personas eine neue Qualität von Klarheit.

Warum synthetische Personas im KI-Marketingstack zentral sind

Synthetische Personas gehören heute zu den wichtigsten Instrumenten eines durchdachten KI-Marketingstacks. Nicht als Ersatz für reale Daten, sondern als Ergänzung.

Sie helfen dabei:

  • Content stärker an echten Kundenfragen auszurichten

  • Entscheidungsprozesse besser zu verstehen

  • Botschaften konsistenter und relevanter zu gestalten

Oder anders gesagt:

Wer versteht, warum Menschen kaufen, erzielt bessere Conversion.

Wer versteht, wie sie entscheiden, steigert den Content-ROI.

KI-Personas ersetzen keine echten Daten – aber sie schliessen eine Lücke

Wichtig ist eine klare Einordnung: KI-basierte Personas sind kein vollständiger Ersatz für CRM-Daten, Marktforschung oder echte Kundeninterviews.

Sie sind jedoch ein sehr wirksames Instrument, um bestehende Daten zu verdichten, Hypothesen zu testen und Marketing-Entscheidungen fundierter zu treffen – insbesondere dort, wo Daten lückenhaft, fragmentiert oder schwer zugänglich sind.

Fazit: Kundenzentrierung braucht bessere Werkzeuge

Viele B2B-Unternehmen scheitern nicht am Willen zur Kundenzentrierung, sondern an den Werkzeugen. Synthetische Personas schaffen hier einen neuen Zugang: schneller, systematischer und näher an realen Entscheidungslogiken.

Richtig eingesetzt helfen sie Marketing-, Kommunikations- und Branding-Teams, relevantere Inhalte zu entwickeln – und damit messbar bessere Ergebnisse zu erzielen.

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